Viele von Euch kennen Michael Kabbert durch das Technik Seminar in Iserlohn.
Michael war so nett uns seine Räumlichkeiten in Iserlohn für ein
Technik Seminar und einen Tag der offenen Tür von
zur Verfügung zu stellen. Das Technik Seminar und auch der Tag der
offenen Tür waren ein voller Erfolg. Als kleine Überraschung präsentierte
uns Michael eine tolle Eigenentwicklung, auf die wir Euch aufmerksam machen
wollen. Das Technik Team hat diesen Unterfahrschutz seit letztem Jahr verbaut
und ist damit sehr zufrieden.
Michael hat den Unterfahrschutz aus Aluminium nachgebaut. Im ETK wird auch von der Abschirmung Motorraum gesprochen. Man fragt sich nun, welche Argumente es für den Austausch dieses Unterfahrschutzes gibt. Ich kann Euch da einige Argumente nennen.
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| Bild 1 |
Zum einen sind die Originalteile trotz der Fertigung aus Kunststoff sehr
schwer. Die original Verkleidung wiegt ca. 5kg und ist somit ca. 2-3 kg
schwerer als der Nachbau aus Aluminium. Der Unterfahrschutz wurde unter
vielen Aspekten und Ideen erweitert.
Wer sich mal mit der Thermik des Z1 beschäftigt hat, wird bemerken,
dass die Abwärme des Motors im Auspuffbereich sehr groß ist.
Wenn man einen Edelstahlfächerkrümmer eingebaut hat, ist die Abwärme
durch die Leitfähigkeit des Materials nochmal größer. Bei
der Optimierung wurde die Aussparung für den Auspuff um einige cm vergrößert
(siehe Bild 2). Bei manchen Z1 Fahrzeugen war bereits zu erkennen, dass
die Kunststoffabschirmung bereits spröde und angeschmort war, obwohl
einige cm Abstand zum Auspuff eingehalten wurden. Des weiteren besitzt der
Unterfahrschutz diverse Löcher, die die Stabilität nicht beeinflussen.
In diese Löcher können dann nach Wunsch spezielle Einsätze
eingesetzt werden. Für die Einsätze gibt es normale Bleche, die
die Öffnungen lediglich verschliessen. Ich empfehle aber den Einsatz
der Kiemenbleche (siehe Bild 3). Diese Bleche können von oben oder
unten eingesetzt werden. Somit kann man dafür sorgen, dass durch den
Fahrtwind Luft über den Auspuff zur Kühlung geleitet wird. Wenn
das Kiemenblech umgekehrt montiert wird, erfolgt durch den Fahrtwind die
Entlüftung des Motorraumes.
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| Bild 2 | Bild 3 |
Unter dem Aspekt der Wartung ist die Unterbodenverkleidung ebenfalls sehr zu empfehlen. Die Radhausverkleidung ist von der Unterbodenverkleidung getrennt. Somit muss die Radhausverkleidung lediglich einmal montiert werden (siehe Bild 4 und 5). Es entfällt das lästige Einfädeln der Radhäuser wie bei der Originalverkleidung. Auf der rechten Seite der Radhausverkleidung befindet sich ebenfalls nochmal ein Kiemenfeld zur Kühlung der Auspuffanlage (siehe Bild 5).
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| Bild 4 | Bild 5 |
Die Unterbodenverkleidung wird komplett mit allem Befestigungsmaterial geliefert. Der Einbau ist ebenfalls sehr leicht möglich. Die Unterbodenverkleidung besitzt bereits die meisten Löcher. Es müssen lediglich noch die Verbindungslöcher der Radhausteile mit der Unterbodenverkleidung gebohrt werden. Da sich dort Toleranzen bei den Zettis ergeben haben, wurden hier keine Löcher vorgesehen. Nun noch etwas zu dem Material. Die Verkleidung wurde aus Aluminium ausgelasert und anschließend in Anthrazit pulverbeschichtet. Von der Materialanmutung ist der Unterfahrschutz perfekt und ich glaube ohne Michael wären wir nie in den Genuß eines solchen Teils gekommen. Auf Bild 6 ist nochmal eine Detailaufnahme der Pulverbeschichtung zu sehen.
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| Bild 6 |
Je nach Nachfrage wird es diese Unterbodenverkleidung in einer Kleinserie geben und ich empfehle schnellstmöglich zuzugreifen. Das Kernteam besitzt bereits die Verkleidung und sollte das Interesse nicht groß genug sein, wird Michael keine Kleinserie auflegen.
Falls Ihr Interesse an der Unterbodenverkleidung aus Aluminium habt, könnt Ihr diese bei Michael Kabbert unter info@kabbert.de bestellen und auch nähere Infos erfahren.